Some Random Pictures

29.09.2013

Auf den Bildern seht ihr einige Eindrücke aus meinem Leben in meiner neuen Heimat - York. Kann ich das hier so nennen? Ich glaube schon irgendwie. Es kommt mir nach nur 2 Wochen schon so normal vor hier zu wohnen. Mittlerweile verlaufe ich mich nicht mehr und kann sogar den kürzesten Weg zu bestimmten Läden in der Stadt nehmen. Nicht einfach irgendeinen, den ich zufällig mal genommen habe und einfach wieder ablaufe. Und wer sagt denn, dass man nur eine Heimat haben kann? Deutschland ist definitiv die permanenteste Heimat und DIE HEIMAT. Aber auch in Kalifornien fühle ich mich immer so schnell "zu Hause". Und hier ist es genauso.

Mein Teekonsum hat sich ziemlich erhöht seit dem ich hier bin. Das liegt aber nicht wirklich an England, sondern eher daran, dass man erstmal merkt wie mühselig es ist an Wasser zu kommen, wenn man kein Auto hat. Da ist es so viel einfacher sich einen Tee zu kochen, wenn man das Leitungswasser nicht einfach so trinken möchte.

Das Essen ist ja bekannterweise nicht so toll in England. Auf Fish and Chips trifft das definitiv zu. EINMAL und nie wieder. Die Pasties haben es mir dafür aber umso mehr angetan und so habe ich diese Woche schon zweimal eine gegessen. Die erste mit Lamm und Minze (Favorite!) und die zweite mit Hähnchen, Käse und Lauch. Davon werden in den nächsten 12 Monaten sicherlich noch einige mehr auf meinem Teller landen.

Um das Essen und das Feiern am Wochenende und in der Woche (jopp.....) etwas zu kompensieren (und weil es Spaß macht!), mache ich mittlerweile 3-4 Mal Sport in der Woche. Mit meinem Schwimmteam trainiere ich zweimal, einmal gehe ich zum Boxen und meistens schaffe ich es auch noch einmal joggen zu gehen. Da man hier auch alles fußläufig erreichen kann und mir sowieso nichts anderes übrig bleibt, habe ich aber auch ohne den Sport ziemlich viel Bewegung.

Ich bin froh, dass ich nach York gekommen bin. Schon in den zwei Wochen habe ich so viele nette Leute kennengelernt und viele lustige Stunden verbracht. In der nächsten Woche folgt dann noch mal ein ausführlicher Bericht mit einigen Fotos von York.

USA '13 Part II: Sacramento

23.09.2013
Nachdem wir uns San Francisco angeschaut und unser Auto abgeholt haben, sind wir wieder zurück nach Pleasanton gefahren. Von dort aus ging es am nächsten Tag nach Sacramento.

Sacramento ist die Hauptstadt Kaliforniens. Die Bilder, die ihr hier seht sind aus "Old Sacramento". Man fühlt sich dort ein bisschen (sehr...) in einen Western Film zurückversetzt. Der Ort wurde vor einigen Jahren für Touristen wieder hergerichtet. Das wird auch sofort deutlich wenn man dort ankommt, denn die Gebäude und Schilder sind zu "perfekt", als dass sie wirklich von früher sein könnten. Trotzdem ist es nett dort herumzulaufen und sich die Häuser sowie Downtown ein bisschen anzugucken.


Es werden auch einige geführte Touren angeboten, wie z.B. eine Underground Tour. Da diese aber nur zu bestimmten Zeiten gemacht wird und die letzte Tour schon um 15 Uhr ist, haben wir es leider nicht mehr geschafft diese mitzumachen.


Nachdem wir in Old Sacramento jede Straße mindestens einmal gesehen hatten und auch dem örtlichen Victoria's Secret einen Besuch abgestattet haben, haben wir uns noch die "Governor's Mansion" angesehen. Dort haben früher die Governeure gelebt. Heute wohnt allerdings keiner mehr da und es sieht auch nicht so aus, als ob dort jemals wieder jemand wohnen würde. Trotzdem ist es ganz interessant sich das Haus einmal anzusehen.

Danach sind wir noch zum "Capitol" gefahren. Das ist der Sitz des Governeuers von Kalifornien (ehemals Schwarzenegger heute ist es Jerry Brown). Leider ist das Gebäude nur bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Dafür haben wir uns dann auf die Wiese gelegt und uns den blauen Himmel angesehen.

USA '13 Part 1: San Francisco

17.09.2013
Wir haben unseren Urlaub in San Francisco begonnen. Sonntagabend sind wir dort gelandet und wurden von den Eltern einer Freundin abgeholt. Bei ihnen haben wir auch in unserer ersten Woche geschlafen. Der Ort heißt Pleasanton und liegt ca. 45 Minuten mit dem Zug von San Francisco entfernt.
Zwei Tage haben wir dann also in S.F. verbracht. Wir sind morgens mit dem Zug hin und haben dann im Hostel übernachtet. Am nächsten Tag haben wir unseren Leihwagen bei Dollar (ALLERSCHLECHTESTE AUTOVERMIETUNG BTW!!) abgeholt und sind damit wieder nach Pleasanton gefahren.

Am ersten Tag haben wir uns Fahrräder gemietet und sind damit durch die Stadt über die Golden Gate Bridge gefahren. Das war eine ziemlich lange und anstrengende Tour! Der Verkeher auf den Straßen ist mit einem Fahrrad natürlich nicht besonders angenehm, aber definitiv ein Erlebnis. Der Weg zur Golden Gate Bridge war dann vor allem lang und ziemlich windig. Da muss man schon wirklich Kondition haben, sonst schafft man den Weg kaum. Zu dem Wind und der Strecke kommen noch einige Berge dazu.
Wir sind mit unseren Fahrrändern bis Sausalito gefahren. Der Ort ist ganz schön, aber komplett von Touristen überlaufen. Daher haben wir uns dort auch nicht besonders lange aufgehalten und haben relativ schnell die Fähre zurück nach S.F. genommen.


Abends waren wir dann noch bei unserem Lieblingsitaliener essen. Das È Tutto Qua liegt an der Ecke Columbus Ave und Broadway St. Als wir reinkamen begrüßte uns gleich unser Lieblingskellner "Andrea". Wir haben das Restaurant vor 2 Jahren ganz zufällig entdeckt, als wir in dem Hostel ganz in der Nähe übernachtet haben. Für den Abend wurden wir zu der privaten Geburtstagsparty eines anderen Kellners eingeladen (im Restaurant! :D). Jedoch sind wir nicht hingegangen, da unser Hostel zu Fuß ca. 30 Minuten entfernt lag und wir wollten nicht nachts durch halb S.F. laufen.


Am nächsten Tag haben wir uns Fisherman's Wharf noch mal angesehen und ich konnte endlich meine Clam Showder, ganz stilecht auf der "Bread Bowl" essen. Aber: Mamas ist besser! Mit der Cable Car sind wir auch mal wieder gefahren und auch China Town haben wir uns ein zweites Mal angeguckt.


Mittlerweile war ich schon fünfmal in San Francisco und ich würde immer wieder hinfahren. SF ist eine super Stadt und bietet immer wieder etwas Neues zu sehen. Außerdem haben meine Freundin und ich erst Fotos mit zwei von vier Herzen, die am Union Square aufgestellt sind. Wir müssen also definitiv noch mindestens zweimal wiederkommen. ;)

Personal: Tschüss USA, Hey Deutschland - Tschüss Deutschland, Hallo England!

16.09.2013
Genauso sah mein Wochenende aus. Und das war ja auch der Grund für meine Abwesenheit. Den ersten Post über die USA werde ich morgen online stellen. Ich habe gerade die Fotos ausgesucht und muss sie nun noch etwas bearbeiten und dann ruft das Bett. Geschrieben wird also morgen Abend.

Aber nun kommen wir zum zweiten Teil. Nämlich dem Deutschland - England-Ding. Ich hatte euch ja vor einigen Wochen von meinem Plänen A, B und C erzählt. Und was soll ich sagen: TADAAAA! Plan A hat funktioniert. Gerade eben sitze ich hier in meinem Zimmer in York, UK. Seit heute bin ich offiziell Studentin der York St. John University und werde hier meinen Master in Global Marketing (Master of Arts) machen. 

Das Ankommen war eine ganz schöne Strapaze. Da wir den Flug schon im November gebucht haben, ich mich aber relativ kurzfristig für England entschieden habe, ging es sich so aus, dass ich am 15. September morgens um 6:30 Uhr in Düsseldorf landete und um 10:40 Uhr meinen Flug nach Manchester nehmen musste. Nach mehr als 24 Stunden reisen hatte ich dann also 3 Länder und 4 Flughäfen durch. Der letzte Teil mit 2 Koffern und 3 Taschen war am Schlimmsten.

14.09.: 8:00 Uhr LAX - OH
14.09.: 15:55 Uhr OH - DUS
15.09.: 10:40 Uhr DUS - MAN

Sowas kann man mal machen, muss ich aber definitiv kein zweites Mal haben. Aber bis auf den Jetlag hat es keine Spuren hinterlassen und ich bin gut in York angekommen. Das Wetter ist typisch englisch. Aber mehr erzähle ich euch dann nach dem ersten USA Post. Seid gespannt!
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