Traveling - Rhodos Part 2: Ein Ausflug nach Rhodos Stadt.

03.09.2015
So wie wir mit dem Bus nach Lindos gefahren sind, genauso haben wir auch den Bus nach Rhodos Stadt genommen. Nur, dass wir dieses mal knapp 2 Stunden im Bus saßen. Wir waren undendlich froh, als wir nahe der Altstadt endlich aussteigen durfen. Zuerst haben wir uns in der Touristeninformation eine Karte von Rhodos geholt und danach ging es in die Altstadt zum Mittagessen.

Nachdem wir beide Bifteki mit Pommes gegessen hatten und für eine nicht besonders große Portion Tzatziki 3,80 € bezahlt haben, stürzten wir uns ins Getümmel. Unser Ziel war der Großmeisterpalast. Auf dem Weg dorthin haben wir bei einigen Souvenirläden angehalten. Ich war kurz davor mir ein paar Ohrringe zu kaufen. Aber ich habe in solchen Touristenläden immer das Gefühl, dass ich zu viel für alles bezahle und kaufe daher meistens nichts. Geht das noch jemandem so?

Als wir beim Großmeisterpalast angekommen waren, haben wir uns aber dazu entschlossen nicht reinzugehen, sondern ihn nur von außen anzugucken. Danach sind wir weiter durch die Altstadt gelaufen, haben uns die ein oder andere Moschee von außen angesehen und Frozen Yogurt gegessen. Als wir langsam müde wurden, haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Neustadt von Rhodos gemacht, wo meine Freundin zwei Starbucks Tassen gekauft hat und ich mich mit Olivenöl eingedeckt habe. Danach sind wir noch ein bisschen am Meer entlang gelaufen, bis wir etwas später wieder den Bus zurück nach Kiotari genommen haben. Rhodos Stadt war sehr viel angenehmer als Lindos. Die Mengen an Touristen verteilen sich viel besser und man hat tatsächlich Luft zum Atmen in den Straßen. Die Altstadt hat uns sehr gut gefallen mit ihren kleinen Gassen, dem Kopfsteinpflaster und den gemauerten Häusern.

Rhodos Stadt Griechenland

Traveling: Rhodos Part 1 - Ein Ausflug nach Lindos.

01.09.2015
Kaum war ich aus meinem Indienurlaub zurück, war ich auch schon wieder weg. Der folgende Urlaub war weniger anstrengend und wurde eher von Faulheit, Strand und vielen guten Büchern geprägt. Meine Freundin und ich haben 10 Tage auf Rhodos in Kiotari verbracht. An zwei Tagen haben wir uns aber auch mal von unseren Strandliegen runtergerollt, haben uns in den Bus geschmissen und sind nach Lindos und Rhodos Stadt gefahren. Denn so ganz ohne Sight Seeing wäre ja auch doof. Und ein bisschen Bewegung kann bei so viel Essen auch nicht schaden.

Wir sind donnerstags (na ja, eher freitags morgens um 1:00 Uhr) in unserem Hotel, dem Stafilia Beach Hotel (Ein Post zum Hotel folgt bald), angekommen. Danach haben wir erstmal drei Tage entspannt. Monatgs haben wir dann den Bus nach Lindos genommen. Nach ca. 40 Minuten Fahrt sind wir angekommen.

Mit vielen weiteren Touristen wurden wir aus dem Bus ausgeladen und dann ging es einen Berg hinunter, bis wir im Kern des Dorfes angekommen waren. Ich kann immer noch nicht glauben, dass dies wirklich ein normales Dorf sein soll?! Mir kam es eher so vor, als ob der Ort nur für Touristen gebaut worden wäre. Ein Souvenirshop neben dem anderen, Restaurants und Eisläden. Und natürlich massig Touristen. Zwischendrin irrten Esel herum, die die faulen Touristen bei 32°C durch die engen Gassen schleppen mussten. Von ihren Besitzern wurden die armen Tiere auch gerne als "Taxis" angepriesen.

Nachdem wir ein bisschen durch die Gassen gelaufen sind - bzw. uns schieben lassen haben - sind wir hoch zur Acropolis von Lindos gelaufen. Zuerst waren wir uns nicht ganz schlüssig, ob wir nun die 6 € Eintritt zahlen wollen. Was sieht man dort groß? Lohnt sich das? Im Endeffekt haben wir uns aber dazu entschlossen den Preis zu zahlen. Hat es sich gelohnt? Na ja. Ich sag' mal so: 4 € wären angemessen gewesen. Im Endeffekt gibt es nicht besonders viel zu sehen, sondern nur die Ruinen der Acropolis und viele halbnackte Touristen. Der Ausblick, den man oben auf dem Berg bekommt, ist aber sehr schön und daher kann man schon sagen, dass sich der Aufstieg gelohnt hat.

In Lindos gibt es außerdem noch einige Kirchen. Direkt am Ortseingang ist zum Beispiel eine Kirche, die im Internet empfohlen wird. Dort muss man sich allerdings verhüllen, weswegen wir die Besichtigung der Kirche ausgelassen haben und lieber direkt ein Restaurant aufgesucht haben. Gegessen haben wir im "Village House", das über eine schöne Dachterasse verfügt. Das Essen war auch sehr lecker. Für mich gab's Moussaka und meine Freundin hatte gefüllte Paprika. Das Restaurant ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Danach war unser Ausflug auch schon beendet, denn die Massen an Touirsten und Eseln waren ziemlich anstregend. Meiner Meinung nach kann man sich Lindos auch sparen, denn außer Touristenshops bietet das Dort nicht besonders viel - abgesehen von einem schönen Ausblick. Aber den kann man sicher auch an anderen Orten auf Rhodos bekommen.

Lindos Rhodos Griechenland

Traveling: Indien - Teil 3: Süd Mumbai

24.08.2015
Süd Mumbai ist touristischer als der Westen der Stadt, wo meine Freundin wohnt. An einem Tag haben wir uns also auf den Weg nach Süd Mumbai gemacht, um dort zum Beispiel das Gateway of India, den Marina Drive mit der Queen's Necklace und das Taj Mahal Palace Hotel zu sehen. Und wenn man schon mal da ist natürlich auch: Street Shopping!
So richtig touristisch war es dann aber doch nicht. Zumindest nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Andere Europäer habe ich dort zum Beispiel nicht gesehen.


Beim Street Shopping wäre ich alleine total verloren gewesen. Zu handeln ist gar nicht mein Ding. Meine Freundin und ihr Bruder haben das aber perfekt drauf und so habe ich einige Schnäppchen gemacht. Zum Beispiel habe ich 3 Schals für nur 10 € bekommen. Und die Schals fühlen sich wirklich gut an, teilweise ist sogar (angeblich!) Seide drin. Ob es stimmt - keine Ahnung! Aber sie sehen schön aus und tragen sich gut. 

South Mumbai

Traveling: Indien - Teil 2: Mumbai

21.08.2015
Wie in meinem ersten Post über meine Indienreise bereits geschrieben, sind wir von Freitag bis Sonntag in Goa gewesen. Sonntag Nachmittag sind wir dann zurück in das Chaos von Mumbai geflogen. Obwohl meine Freundinnen ertwas außerhalb von Mumbai wohnen, ist auch dort einfach unglaublich laut, dreckig, hecktisch und voll. Verkehrsregeln? Gibts nicht. Man blinkt nicht, man guckt nicht, man hupt einfach. Der andere wird schon stehen bleiben. Aber es funktioniert. In den 10 Tagen habe ich nur einen kleinen Unfall gesehen. Das liegt wohl auch daran, dass man sowieso nur im Schritttempo voran kommt.

Während ich in Mumbai war, habe ich einige touristischen Ecken gesehen, allerdings nicht ganz so viele, wie man wohl sehen würde, wenn man einen "normalen" Urlaub dort verbringt. Da ich mit der Familie meiner Freundin gewohnt habe, musste ich mich natürlich danach richten, wann sie Zeit haben mich irgendwohin zu fahren. So habe ich aber gleichzeitig auch etwas vom indischen Alltag mitbekommen, was während eines normalen Urlaubs ja meistens nicht möglich ist.

Am Mittwoch haben wir zuerst einen Tempel besucht. Leider durfte man im Tempel nicht fotografieren, sondern nur davor. Es war aber sehr interessant die Geschichten der vielen Götter zu lesen und zu sehen, wie die Menschen dort die Götter verehren.
Danach sind wir noch zu einer Kirche gefahren (ich glaube die Familie meiner Freundin dachte, dass ich Kirchen so toll finde, weil ich ja Christin bin....). Die Kirche war ganz schön, aber im Endeffekt sind Kirchen ja doch immer sehr ähnlich. Als mir der Bruder meiner Freundin dann ca. 10 Kerzen in die Hand gedrückt hat, habe ich mich gewundert, für wen ich alles eine Kerze anzünden soll. Und wo überhaupt?! Denn ich habe nirgendwo angezündete Kerzen gesehen. Als wir dann vorne am Alltar standen wurde mir klar, dass die Kerzen nicht zum Anzünden gedacht sind, sondern als Geschenk an Gott.
Nachdem wir ein paar Runden durch die Kirche gedreht haben, sind wir zum Strand gefahren. Der Strand in Mumbai ist defintiv einer der Hässlichsten, die ich je gesehen habe. Aber immerhin stand dort wieder jemand, der Kokosnusswasser verkauft hat. Nachdem ich meine Kokosnuss leer getrunken und gegessen hatte, ging es zum Mittagessen und zum "Street Shopping". Ich war total überwältigt von der Masse an "Kram" die es dort gab. Gekauft habe ich mir an diesem Tag nichts, aber ein paar Fotos habe ich natürlich gemacht.

Tempel Mumbai

Traveling: Indien - Teil 1: Goa

18.08.2015
Ich sitze im Wohnzimmer. Draußen regnet es und ich sehe einer nassen Amsel zu, wie sie sich putzt. Vor genau einer Woche saß ich in unserem Wohnzimmer in Goa. Nach 13 Stunden Flug hatte ich eine kurze Pause von ca. 4 Stunden, in denen ich schon das erste indische Essen probieren durfte und dann ging es direkt ins nächste Flugzeug. Von Freitag bis Sonntag waren wir in Goa.

Gewohnt haben wir in einem Haus mit einem Pool auf dem Dach. Allerdings ist im Moment Regenzeit, sodass wir den Pool kaum genutzt haben. Am ersten Tag waren wir im Fat Fish essen. Und als ich gefragt wurde, was ich essen möchte, stand ich direkt vor der Frage: Was steht da überhaupt auf der Karte? Nach ein bisschen Nachfragen habe ich mich für ein Gemüse Curry mit Reis entschieden. Meine indischen Freunde wollten unbedingt mittags schon "Jäger Bombs" trinken. Mein Fall sind sie nicht und daher bin ich lieber bei meinem frischen Papayasaft geblieben. Die frischen Säfte, ob Wassermelone oder Papaya, waren sowieso eines meiner Highlights des Trips. Soooo lecker!
Abends waren wir dann in einer Strandbar, haben Shisha geraucht und waren später noch in einem Club. An die Bollywood Songs muss man sich erstmal gewöhnen. Aber die Tänze sind schon ziemlich amüsant.

Am nächsten Tag waren wir im Brittos essen, was wohl ein sehr bekanntes Restaurant ist. Gelegen war es direkt am Strand. Anstatt einen normalen Boden gab es Sand. Und das Essen war sehr lecker. Hummer und Tiger Prawns.
Später waren wir ewig lang im Auto unterwegs, um eine bestimmte Kirche zu besichtigen, die dann aber leider gesperrt war. In Goa gibt es sehr viele Christen, daher haben wir dann noch eine andere schöne Kirche gefunden.
Abends waren wir in einem Casino auf einem Schiff. Etwas unwohl habe ich mich gefühlt, als ich gemerkt habe, dass bis auf meine Freundin und ich fast nur Männer in dem Spielbereich waren. Gewonnen haben wir leider auch nicht. Die Methode beim Roulette auf ungerade zu setzen, wenn vorher eine gerade Zahl kam, hat leider 2 x nicht funktioniert.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder zurück nach Mumbai. Auf dem Weg zum Flughafen habe ich noch mein erstes Kokoswasser direkt aus einer Kokosnuss getrunken. Wer mehr Schnappschüsse aus Goa und Mumbai sehen möchte, guckt auf meinem Instagram Account: @missk_enroute.

Falls ihr bestimmte Fragen zu meinen Erfahrungen in Mumbai und Goa habt, könnt ihr mir sie gerne in den Kommentaren, per E-Mail, auf Instagram oder per Twitter (MissK_EnRoute) stellen. Ich werde sie dann in einem der nächsten Posts beantworten.

Goa Fat Fish

Traveling: Random Fotos Paris

10.08.2015
Ich habe euch schon hier und hier Fotos von der Fondation Louis Vuitton gezeigt. In meinem heutigen Post möchte ich euch noch ein paar Fotos zeigen, die ich gemacht habe, während wir einfach ein bisschen durch die Straßen von Paris gelaufen sind. Übrigens: Während ihr diesen Post hier lest, bin ich schon in Indien!

Paris

Paris: La Fondation Louis Vuitton - Jardin d'Acclimatation - Part 2

06.08.2015
Ich habe euch schon ein paar Fotos der Fondation Louis Vuitton in einem früheren Post gezeigt. Heute gibt es den zweiten Teil. In dem geht es eigentlich gar nicht mehr um das Gebäude selber, sondern um den Park - den Jardin d'Acclimatation - der direkt neben dem Gebäude liegt.

Der Park ist ein kleiner Vergnügungspark mit freilaufenden Tieren, ein paar Fahrgeschäften und Restaurants. Wer nicht unbedingt im Gebäude der FLV essen möchte, sollte auf jeden Fall eins der Restaurants im Park aufsuchen. Wir waren im Le Pavillon des Oiseaux essen. Dort gibt es ein Buffet, das sehr gut aussah. Man kann aber auch normal von der Karte bestellen. Das Essen war sehr lecker und es war wunderschön auf der Terasse zu sitzen.

La Fondation Louis Vuitton
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