Personal: Meine Ziele für 2017

01.01.2017
Da sind wir nun. Angekommen im Jahr 2017. Neues Jahr, neues Glück und so. Es ist das Jahr, in dem ich 27 werde. Ich habe mir mal ein paar Gedanken über meine Ziele für 2017 gemacht. Ich schreibe hier bewusst nicht Vorsätze, da sich dieses Wort für mich so sehr nach verschieben und im Endeffekt doch nicht tun anhört. Ein paar Dinge gibt es aber schon:

Ich möchte weiter an meiner Achtsamkeit arbeiten, vor allem beim Essen. Zu oft mampfe ich noch mein Essen in mich hinein ohne richtig zu kauen oder zu schmecken. Vor allem immer dann, wenn ich alleine esse.

Dann möchte ich mehr lesen. Im letzten Jahr habe ich 11 Bücher gelesen (besteht Interesse an einem Post über einige der Bücher?), für dieses Jahr nehme ich mir 12 Bücher vor. Mein erstes Buch in 2017: Der Jonas Effekt von Thomas Glavinic.

New York City 2017 New Year

Ich möchte außerdem weiter daran arbeiten intuitiver und spontaner zu sein. Oft überlege ich drei mal, bevor ich etwas sage. Und nicht selten ist der Moment dann schon vorbei. Oder jemand anderes ist mir zuvorgekommen und hat genau dasselbe gesagt. 

Noch mehr erleben und noch mehr machen! Vor einiger Zeit habe ich einen Post darüber geschrieben, dass man weniger planen sollte. Und genau daran habe ich mich auch gehalten. Natürlich geht es nicht ganz ohne, aber meine Wochenenden habe ich zum Beispiel kaum noch im voraus geplant. Zuerst hat mir das fast ein bisschen Angst gemacht. Was, wenn ich plötzlich alleine zu Hause sitze und mich langweile? Aber diese Angst war völlig unbegründet. Es hat sich im Endeffekt immer noch etwas ergeben und wahrscheinlich sogar noch mehr, als wenn ich die Tage vorher geplant hätte. Denn dann hätte ich wahrscheinlich nicht mehrere Treffen an einem Tag geplant. So haben sie sich aber oft spontan ergeben. Und genau so soll es dieses Jahr weitergehen: Mehr Möglichkeiten wahrnehmen mich mit Freunden zu treffen. Mehr Aktivitäten, zum Beispiel Museumsbesuche, Touri in der eignen Stadt sein (sollte in London kein Problem sein), Konzerte und so weiter.

Und als letztes: Wenn alles so läuft wie ich es mir vorstelle, möchte ich gegen Ende des Jahres wieder Klavierunterricht nehmen und auch wieder Französisch lernen.

 Ich wünsche euch alles, alles Gute für 2017! ♥

english
Happy 2017! The year I turn 27! Scary. I have thought a bit about my goals for 2017. I want to read more. In 2016 I read 11 books, so 2017 calls for 12 books. I have started reading Der Jonas Effekt today. It is a pretty long book with almost 800 pages. Let's see if I can finish it within a month. 

Also, I want to be even more spontaneous and mindful. I want to do more things and if everything works out how I want it to, I would like to take piano lessons again towards the end of the year and go back to learning French. What are your goals for this year??

All the best for 2017! ♥

Traveling: New York City 2016

23.11.2016
Heute vor zwei Wochen habe ich mich gerade in unseren Hotelzimmer am Times Square fertig gemacht. Jetzt sitze ich wieder in London und gucke Gossip Girl, weil mir unser Urlaub in New York unheimlich Lust auf die Serie gemacht hat.

Es war nicht das erste Mal, dass ich in New York war. Es war sogar schon das dritte Mal. Aber die ersten beiden Male fand ich die Stadt gar nicht so besonders und verstand nie, was so viele Leute an NYC toll finden. Mein Herz gehört eben der West Coast. Aber dieses Mal war es anders. Das lag vielleicht auch am Wetter, das einfach perfekt war. An sechs von sieben Tagen hatten wir blauen Himmel, Sonnenschein, keine Wolken und bis zu 20° C. Was könnte man sich mehr wünschen?

Besondes der Central Park war so wunderschön und meiner Meinung nach viel schöner als die Parks hier in London. So viel Seight Seeing haben wir gar nicht gemacht, denn die Hot Spots hatten wir sowieso schon gesehen. Wir waren aber am One World Trade Center und sind über die Highline gelaufen. Außerdem haben wir eine Bootsfahrt gemacht, bei der wir auch an der Freiheitsstatur vorbeigekommen sind. Wir haben Aladdin gesehen und waren shoppen. Das Musical war super, lohnt sich sehr!

NYC Times Square

Update: Bewusster Konsumieren - Wie läuft's?

20.11.2016
Vor fast drei Monaten habe ich einen Post darüber geschrieben, dass ich weniger "Kram" anhäufen möchte und nur noch Dinge kaufen möchte, wenn ich sie wirklich BRAUCHE. Ich hatte mir außerdem vorgenommen bis Anfang November keine neue Kleidung zu kaufen. Und - wie lief das nun?

Das Nicht-shoppen gehen hat gut funktioniert, bis auf eine Ausnahme, die ich aber ok fand. Letztes Jahr wollte ich unbedingt einen schwarz-weißen Schal von Zara haben. Aber er war überall ausverkauft. Dieses Jahr gab (gibt?) es denselben bei Mango. Im ersten Geschäft war er aber leider auch ausverkauft. Und irgendwann, als ich gar nicht selber nach Kleidung geguckt habe, sondern eine Freundin, habe ich ihn dann gefunden. Und dann musste ich ihn natürlich kaufen. Ansonsten hat es aber gut funktioniert zwei Monate nichts an Kleidung zu kaufen.

Und auch in allen anderen Konsumbereichen läuft es ganz gut. Ich frage mich nun immer: "Macht mich das glücklicher/zufriender? Hat es einen Mehrwert?" Wenn die Antwort ja ist, kaufe ich es, wenn sie nein ist, dann nicht. So habe ich zum Beispiel mit mir gehadert, ob ich Weihnachtsdekoration kaufen möchte. Auf der einen Seite denke ich mir, es ist nur "Krimskrams". Auf der anderen Seite freue ich mich schon seit Wochen (Monaten!) auf Weihnachten und würde daher gerne auch die Wohnung ein bisschen schmücken. Macht mich das also zufriedener? Ja, denn ich freue mich, wenn ich abends mit einem Tee in meinem Bett sitze und die Lichterkette anmachen kann. Oder bald Kerzen am Adventskranz anzünden kann.

Ob ich dadurch nun real mehr Geld auf dem Konto habe am Ende des Monats weiß ich nicht. Ich denke nicht, denn vor allem bei Kleidung habe ich in letzter Zeit viel mehr auf die Qulität geachtet. Und auch bei Nahrungsmitteln. Ich kaufe viel häufiger Bioprodukte als früher. Macht mich das zufriendener? Ja.

Was mir übrigens aufgefallen ist: Faule Sonntage und "unboxing hauls" auf YouTube sind eine ganz schlechte Kombination, wenn man vor hat nichts zu kaufen. Ehe man sich versieht, durchstöbert man schon den nächsten Online Shop...

Personal: Ein bisschen weniger planen und organisieren und ein bisschen mehr spontan sein

23.09.2016
Posts über organisierte Menschen und wie toll sie sind, gibt es zu Hauf. So ein "83 Dinge die organisierte Menschen nicht tun" Post ist ja auch ein Klick-Garant. Weil im Leben kommt man ja nur weiter, wenn man auch komplett durchorganisiert ist. Aber ist das wirklich so?

Ich habe heute eine Folge des Podcasts "The Lively Show" gehört. Ich war mir nicht sicher worum es in dem Podcast gehen sollte, denn der Titel war Flowing with Changing Seasons & Shifting Priorities. Kurz gesagt ging es darum, dass es manchmal gar nicht schlecht ist weniger zu planen und einfach zu gucken was passiert. Dass man nicht davon ausgehen sollte, dass nur weil man in derselben Situation ist, in der man schon mal war, es auch wieder gleich verlaufen wird. Als ich so in der Tube stand, habe ich mich irgendwie ertappt gefühlt. Ein bisschen kleinlaut habe ich mir selber gesagt, dass sie glaube ich Recht hat.

Kalender planen iPhone

Ich liebe es zu planen. Wenn ich könnte würde ich jetzt schon meinen Urlaub für's übernächste Jahr planen und was ich in den nächsten vier Wochen so zu Mittag essen werde. Das kann manchmal aber auch ganz schön stressig sein. Denn manche Dinge kann man nun mal einfach nicht planen. Und dann schweifen die Gedanken wieder und wieder zu dem Thema ab und man denkt sich "Wenn das... dann das... aber wenn das nicht so kommt, was ist dann?". Man hat keine Antwort. Man stresst sich schon weit im Voraus, bevor es überhaupt nötig ist. Ein schöner Satz dazu, an den ich mich oft erinnere: "Worrying does not take away tomorrow's trouble but today's happiness."

Ein bisschen mehr "go with the flow" schadet sicherlich nicht. Ein bisschen mehr Spontanität. Ein bisschen mehr Carpe Diem. Ein bisschen weniger verplant sein. Es ist irgendwie so cool geworden, dass man schon jedes Wochenende bis in sechs Wochen verplant hat und die Tage dazwischen auch. Aber ich glaube, oft ist da auch ein bisschen Angst dabei vor dem Nichts zu stehen. Vielleicht sogar Angst vor dem Kontrollverlust. An einem Samstagabend zu Hause zu sitzen und irgendwie nichts zu machen. Mit sich alleine zu sein. Dass andere vielleicht denken könnte, man hat keine Hobbys, nichts zu tun, während alle anderen doch so unglaublich beschäftigt sind und nicht mehr wissen wo oben und unten ist.

Mit ein bisschen weniger planen bieten sich oft spontane Möglichkeiten, die man unter anderen Umständen nicht hätte wahrnehmen können. Deswegen möchte ich versuchen ein bisschen weniger zu planen in meinem Leben. Einfach mal sehen was kommt. Das macht das Leben doch auch interessanter, oder?

Personal: Room Tour E1 again

18.09.2016
In einem früheren Post hatte ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Jahr umgezogen bin. Wir sind nun in einer schöneren und auch etwas größeren Wohnung. Aber immer noch in E1. Wir mögen E1. Wir mögen East London. Wir mögen Shoreditch tagsüber und wir mögen die vielen kleinen Restaurants und Cafés in Stepney Green und Whitechapel.

Erwartet kein Designerzimmer in dem alles weiß und top durchgestyled ist. Das bin nicht ich und das funktioniert in London auch nur schlecht, wo viele Wohnungen schon fertig möbliert sind, wenn man einzieht. Mein aktuelles Zimmer ist etwas kleiner als mein Altes, aber ich frühle mich trotzdem sehr wohl. Außerdem wollte ich, dass man mein realistisches Zimmer auf den Bildern sieht. Ich habe hier und da ein bisschen Kleinkram weggeräumt bevor ich die Fotos gemacht habe, aber im Großen und Ganzen sieht mein Zimmer hinsichtlich der Ordnung genau so aus. Und damit bin ich zufrieden.

Room Tour E1 London Apartment Flat

Traveling: Morgat 2016 Part II

13.09.2016
Ich bin froh, dass ihr nun diesen Post hier sehen könnt, denn es hat einiges an Zeit in Anspruch genommen ihn online zu stellen. Das Wifi in unserer Wohnung hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, denn auf meinem Laptop war es so langsam, dass selbst Google fünf Minuten zum Laden gebraucht hat. Der zweite Wifi Repeater funktioniert nun endlich. Endlich schnelles (schnelleres...) Internet.

Mittlerweile bin ich schon wieder zurück in London und wieder zurück im Alltag. Arbeiten, Fitnessstudio und der ganze Rest eben. Trotzdem möchte ich euch heute noch ein paar Fotos aus dem Urlaub zeigen. Man könnte meinen, dass wir nur schlechtes Wetter gehabt haben, wenn man die Fotos so sieht. So war es aber defintiv nicht. Aber an den Tagen mit Sonne waren wir am Strand und dort hatte ich die Kamera nicht dabei. Wanderungen haben wir nur bei wolkigem Wetter gemacht.

Möwe Dove Frankreich Travelling Travel Diary Bretagne Travelblog Lifetyleblog

Weniger ist mehr: Bewusster Konsumieren und Minimalism Lifestyle

07.09.2016
Vor circa einem Monat bin ich umgezogen. In England und vor allem in London ist das fast wie ein Sport. Es ist keine Seltenheit, dass Leute in fünf Jahren vier, fünf, sechs mal umziehen. Nun ist es in London auch etwas einfacher umzuziehen, da sowieso fast alle Wohnungen/Zimmer möbliert sind, aber trotzdem. Der eine Umzug, mit nur ganz wenig Möbeln aber dafür umso mehr Kisten hat mir schon gereicht und ich werde in unserer aktuellen Wohnung bleiben, bis ich London verlasse.

Was mir während und nach dem Umzug aufgefallen ist: Ich habe unglaublich viel Kram, den ich nicht benutze und noch nicht mal vermisse. In unserem Wohnzimmer steht jetzt noch eine große Kiste mit Sachen von mir. Was da drin ist? Keine Ahnung. Bis jetzt hat mir nichts davon gefehlt. Es ist denke ich auch bezeichnend, dass ich sechs Pullover in meiner alten Wohnung vergessen hatte und es mir erst aufgefallen ist, als ich die Schubladen noch mal kontrolliert habe. Oder beim Einräumen der Schuhe dachte ich mir: Super! Passt ja alles perfekt! Und dann gehe ich zurück in mein Zimmer und finde eine Tasche mit acht Paar Schuhen, an die ich überhaupt nicht mehr gedacht habe.

Muschel Minimalism Lifestyle Leben Lifestyleblog

Das hat mir alles ziemlich zu denken gegeben. Seit dem ich arbeite habe ich fast jeden Monat eine Bestellung in einem Onlineshop aufgegeben. Ich mag online shopping nun mal. Aber brauche ich die Sachen wirklich? Eher nein. Einen rosafarbenen Blazer habe ich mir in einem Anflug von 'ich muss mal etwas seriöser aussehen im Büro' gekauft. Habe ich ihn bis jetzt angehabt? Nein, natürlich nicht.

Ich möchte bewusster konsumieren. Und zwar ab sofort. Und ich habe auch schon angefangen. Ich möchte nur noch kaufen was ich wirklich brauche. Das schließt nicht nur Kleidung ein, sondern auch Makeup und Einrichtung/Accessoires. Auch bei dem Essen möchte ich weniger unnötige Produkte kaufen. In England ist das Take Away Angebot so viel größer als in Deutschland und verführt schon sehr hier und da mal etwas mitzunehmen. Natürlich sind die Preise auch sehr heftig. Für 230g geschnittene Mango bezahlt man locker zwei Pfund, wenn nicht noch mehr. Eine ganze Mango bekommt man oft für 99 Pence. Und von den take away Kaffees möchte ich gar nicht anfangen und ich möchte auch nicht nachrechnen, wie viel Geld ich dafür schon verschwendet habe.

 Steine Urlaub Minimalism Lifestyle Lifestyleblog

Als zuletzt mein Augenbrauenstift aufgebraucht war, habe ich ihn nachgekauft, denn ich brauchte ja einen Neuen. Ich habe allerdings alles andere an Makeup links liegen gelassen und bin sofort zur Kasse gegangen. Ein erster kleiner Erfolg. So soll es nun auch bei allen anderen genannten Bereichen weitergehen. Ich will auch darauf achten mehr Fair Trade Kleidung zu kaufen und generell in bessere Qualität investieren. Ich hoffe so Geld zu sparen, das ich dann zum Beispiel in Reisen investieren kann.

In diesem Zusammenhang bin ich auch auf das Konzept des Minimalism Lifestyles und auf den YouTube Kanal von Jenny Mustard gestoßen. Ich finde ihre Videos sehr interessant und sie selber auch sehr sympatisch und inspirierend (wobei ich nicht alle ihre Ansichten teile..). Ich fand zum Beispiel ihren Tipp super, sich beim shoppen zu fragen, ob man das Teil auch zum dreifachen Preis kaufen würde. Ist die Antwort nein, sollte man es nicht kaufen, denn dann möchte man es nicht genug. Macht Sinn oder?
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