Roomtour London E1

17.01.2016
Etwas worüber man in London nicht nachdenken darf, sind die Mietpreise. So sitze ich hier in meinem Zimmer, für dessen Miete ich mir zu Hause eine Doppelhaushälfte mieten könnte. Wenn wir jetzt eine superschöne Wohnung hätten, mit Dachterasse etc. könnte man noch sagen, dass es gerechtfertigt ist. Wenn man bedenkt, dass wir beim Einzug nicht mal einen Mülleimer in der Küche hatten, nicht. Aber damit muss man sich abfinden und das beste draus machen. Mein Zimmer wird so langsam immer wohnlicher und deswegen möchte ich euch heute mal ein paar Eindrücke meines Zimmers zeigen.

Be Brave
Vanity Table
Roomtour London
Schmuck
Victorias Secret
Roomtour London
Roomtour London

translation
After three months of living in E1, my room is finally starting to feel like home. When you live in an old, dirty flat that you have to share with at least one person that is... let's say "not the ideal flatmate", London life can become a bit frustrating. But I managed to create a room that feels like home (and little bits and bobs are still being added). That I look forward to to come home to. And that I don't mind spending a whole Sunday in while watching TV, reading or browsing the internet.

Lang, lang ist's her...

10.01.2016
...dass ich meinen letzten Artikel geschrieben habe. In einem Kommentar habe ich noch gesagt, dass es wahrscheinlich was länger dauern würde. Aber so lange - das hatte ich nicht geplant. Nun ja, das Berufsleben nimmt eben doch ziemlich viel Zeit in Anspruch. Und abends hatte ich dann auch oft keine Lust mehr, mich noch an den PC zu setzen. Ich habe sogar meine YouTube-Sucht abgelegt, obwohl sie so langsam wiederkommt. Jetzt, wo sich endlich alles so einigermaßen gefunden hat.

Ich wohne nun schon seit 3 Monaten in London. Dass es heute wirklich GENAU drei Monate sind ist Zufall. Am 10.10.2015 bin ich angekommen. In dem Zimmer im Haus genau gegenüber von meinem jetzigen Zimmer. Das kommt mir alles schon so ewig her vor... Ich habe mich mittlerweile gut eingelebt. Ich habe Anthropologie zu meinem neuen Lieblingsgeschäft erklärt. Nicht wegen der Kleidung, sondern eher wegen den Wohnaccessoires. Jedes Mal wenn ich dort bin, und das ist fast jede Woche, möchte ich am liebsten ALLES kaufen. Mein nächster Post wird auf jeden Fall eine kleine Room Tour um euch meine Schätze zu zeigen.

Was soll ich euch sonst über das "London Life" erzählen? Irgendwie lebt es sich so vor sich hin. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich kaum irgendwelche Touri Sachen mache aber doch alle von mir erwarten, dass ich Ihnen die Hot Spots zeigen kann, die nicht jeder kennt. Aber auch in London möchte man am Wochenende einfach mal ein bisschen seine Ruhe haben und nichts tun.

Ich liebe das Tubefahren. Zumindest im Moment noch. Ich mag unsere Nachbarn von oben drüber nicht. Sie haben mich schon einige Male mit ihrem lauten gepolter aus dem Schlaf gerissen. Ich mag mein Bett, es ist so unglaublich kuschelig und bequem und es steht direkt neben dem Fenster. Es ist toll am Wochenende einfach hier zu sitzen, Kaffee zu trinken und aus dem Fenster zu schauen. Shoreditch - eine Hassliebe. Nein, ich bin nicht cool genug für Shoreditch und fühle mich irgendwie fehl am Platz. Aber ich liebe die Geschäfte und die vielen Restaurants. Jedes mal, wenn ich über die Bricklane laufe, mache ich mir mentale Notitzen, dass ich in X Restaurants unbedingt mal rein muss.

translation
I have been living in London for exactly 3 months today. And it really does not feel like it. The days and weeks go by. And I feel bad that I do not explore London more. But honestly - no matter where you are, on weekends you want some off time and for me that is - among other things - staying in bed longer, being lazy. Drinking coffee while watching YouTube videos (again after I had abadonned YouTube for a while). Anyway, I will try and post more again, because I love my blog and I really truly think about it very often. That I should ost something.. should make an effort. I will. Happy Sunday everyone!

Alles ist neu, alles is anders.

30.10.2015
Einfach mal "aus Spaß" eine Bewerbung abschicken. Ohne daran zu glauben, dass das was werden könnte. Die Bewerbung im Büro schreiben, weil gerade nicht viel anderes zu tun ist und sich eine halbe Stunde später schon keine Gedanken mehr darüber machen, denn dann kam gerade doch wieder etwas rein. Und dann hast du nach dem Wochenende plötzlich eine Einladung zu einem Telefongespräch. Und danach zu einem Skype-Interview und zu noch einem. Und plötzlich merkst du, was da los ist. Plötzlich ist das alles ganz ernst. Plötzlich fängst du an nach Wohnungen (Zimmern...) zu gucken, nach Fitnessstudios. Aber immer wieder erinnerst du dich daran, dass das viel zu verrückt wäre um wahr zu sein. Und dann sitzt du beim Essen und scrollst durch deine E-Mails. Dann liest du auf einmal den gutbekannten Namen des Unternehmens unter den Absendern. In der E-Mail steht, dass die Entscheidung gefallen ist und man sie dir in 2 Stunden gerne am Telefon mitteilen möchte. Du weißt, dass sich in 2 Stunden eventuell dein ganzes Leben verändert. Vielleicht. Vielleicht. Warum sollten sie mich nehmen? Warum sollten sie mich nicht nehmen? Kann das wirklich sein? Zwei Stunden später weißt du: JA, es kann wirklich sein. Und vier Wochen später sitzt du da, in deinem Zimmer. In London.

Die Umgebung findest du schrecklich als du bepackt mit Koffer, Handtasche und Laptoptasche durch die Straßen läufst. Wo bist du hier nur gelandet?! Hier bleibst du nicht. Auf keinen Fall. Drei Wochen, länger nicht! Zwei Stunden später, als du an den Marktständen vorbeiläufst denkst du dir, dass es vielleicht nicht GANZ so schlimm ist. Man kann hier sicherlich wohnen. Aber du nicht. Und als du am nächsten Abend zurück in dein Zimmer kommst, siehst du das alles schon ganz anders. Irgendwie magst du dieses Viertel Londons bereits. Und irgendwie kannst du dir auch vorstellen hier eine langfristige Wohnung zu finden. Nach dem AirBnB Raum, in dem du gerade wohnst. Du kennst jetzt schon den Weg zur Tube und zum lokalen Sainsbury's. Du weißt mit welcher Tube du von Camden zu deiner Haltstelle kommst. Und du weißt wie du von deiner Haltestelle nach Embankment kommst. Das fühlt sich gut an. Und irgendwie fühlt es sich so an, als wenn du schon immer hier gewesen wärst. Du erinnerst dich an viele Orte aus verschiedenen Urlauben in London. Und irgendwie macht dich das glücklich.

Du sitzt in der Bahn. Es ist voll und du wirst von beiden Seiten eingequetscht. Außerdem spielt das blöde Handy immer nur dieselben Lieder aus der Playliste. Was soll der Mist? Na ja, dann hörst du dir das Lied eben zum 4. Mal heute an. Und plötzlich merkst du, dass du genau am richtigen Ort bist. Dass du hier in diesem Moment sein solltest und nirgendwo anders. Natürlich ist damit nicht die Tube gemeint. Sondern London. Genau hier. Genau jetzt. Es war die richtige Entscheidung das Abenteuer einzugehen. Ganz getreu nach dem Motto "Ich bin dann mal weg".

Nach mittlerweile knapp 3 Wochen kann man vielleicht nicht von "angekommen sein" reden. Aber es fühlt sich gut und richtig an hier zu sein. Und das ist für den Moment genug. ♥

Hello October, Hello London!

14.10.2015
Vor einiger Zeit habe ich einen Post darüber verfasst, dass mein Leben gerade ein paar Baustellen hat. Da ging es unter anderem um Jobs und das "noch bei den Eltern wohnen". Manchmal ändern sich die Dinge aber schneller als man denkt und plötzlich ist alles anders. Wenn ihr diesen Post hier lest, wohne ich nämlich schon in London. Ja, tatsächlich London. Ich kann es selber kaum glauben aber ich habe tatsächlich eine Stelle im Bereich Marktforschung in LONDON bekommen. Nach einigen Telefongesprächen, Tests und Skype-Interviews kam der Anruf. Ich habe selten in meinem Leben so gezittert vor Nervosität. Und dann stand es fest: In einem Monat geht es nach London. Und dieser Monat ist jetzt schon vorbei.

London Hello

Ich habe etwas länger damit gewartet hier darüber zu schreiben, weil ich immer noch Angst hatte, dass es vielleicht doch nicht klappt. Man weiß ja nie und bei solchen Dingen bin ich immer etwas paranoid, besonders weil ich ja nun schon länger nach einer Stelle gesucht habe.

In Zukunft werdet ihr hier auf meinem Blog also mein Leben in London verfolgen können.

Herbst Cravings von TOPSHOP

06.10.2015
So langsam werden die Blätter an den Bäumen gelb und vor unserer Haustür haben sich auch schon einige verwelkte Blätter angesammelt. Es raschelt immer so schön, wenn man dort durchläuft. Außerdem gibt es wieder den Pumpkin Spice Latte bei Starbucks, den ich erst im letzten Jahr so richtig für mich entdeckt habe. Morgens wenn ich aufstehe ist es außerdem noch dunkel. Ja, es ist Herbst. Ich habe meinen Teevorrat schon aufgestockt und kann nun endlich auch die Schals anziehen, die ich mir in Indien gekauft habe (groooße Liebe!).

Zur neuen Saison schaue ich auch immer gerne durch die verschiedenen Online Shops und gerade herbstliche Farben gefallen mir besonders gut. Und sie stehen mir, wie ich finde, auch einfach am besten. Ich habe mich ein bisschen durch den Online Shop von Topshop geklickt und ein paar Favouriten herausgesucht. Mit der Hose bin ich wahrscheinlich ein bisschen "late to the party" oder kommt es mir nur so vor, dass jeder "große" Blogger oder YouTuber diese Jeans besitzt? Topshop gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsshops, da es dort, wie auch bei Asos, eine Petit Collection gibt. Für Frauen bis 1.60 m. Mit meinen aufgerundeten 1.60 m Körpergröße sind die Kollektionen perfekt für mich. Vor einigen Wochen hatte ich  mir dort auch einen Mantel bestellt und ihr könnt euch gar nicht vorstellen was es für ein seltsames Gefühl ist, wenn die Ärmel einer Jacke mal nicht zu lang sind. Ich kam mir schon fast ein wenig nackt an den Händen vor.

Herbst Autumn Fashion

Welcher ist euer Online Shop des Vertrauens?


Outfit: Nachts in Berlin

30.09.2015
Es war mal wieder soweit, der jährliche Besuch in Berlin stand an. Dieses mal sind wir nicht nur dorthin gefahren um dort zu sein, sondern auch weil mein Vater beim BMW Berlin Marathon mitgelaufen ist. Nach 3:40:xx Stunden war er dann auch schon im Ziel. Damit war er 9 Minuten schneller als beim letzten Marathon. Eine supergute Leistung!

Wir waren außerdem shoppen und ich war auch sehr erfolgreich. Neue Stiefel, eine neue Handtasche und eine neue Jacke. Das werdet ihr sicher bald alles hier auf meinem Blog sehen. Heute gibt es aber erstmal ein Outfit, das ich zum Essen gehen im Marooush an hatte. Ein ägyptisches Restaurant, in das wir fast jedes Mal gehen, wenn wir in Berlin sind. Es gibt ein "Mezze" bei dem man 16 verschiedene Kleinigkeiten probieren kann. Dabei sind zum Beispiel gebackener Blumenkohl, Baba ganoush, Hähnchen, gegrillte Garnelen und Humus. Und natürlich Brot. Extrem lecker und ich liebe es viele Kleinigkeiten auf dem Tisch zu haben, von denen jeder einfach nehmen kann was er möchte.

Die Schuhe, die ich zu dem Outfit trage, sind neu. Meine Mutter hatte sie sich eigentlich bestellt, dann aber (etwas zu spät) gemerkt, dass sie doch etwas zu groß sind. Mir passen sie perfekt und genau solche Schuhe wollte ich mir sowieso noch kaufen. Nach Stiefeletten mit Cut Outs habe ich schon letztes Jahr gesucht aber keine gefunden, die mich so richtig überzeugt haben oder gepasst hätten. Aber: So kann es gehen und nun habe ich welche.

Outfit Berlin
Outfit Berlin
Outfit Berlin

Oberteil: Bik Bok
Jeans: Asos
Lederjacke: Mango
Schuhe: ?? (ähnliche hier)
Kette: Thomas Sabo

translation
Last weekend my parents and I went to Berlin again. We do this every year, just because we like Berlin and it is not too far away. Also, there is always something new going on. This year, however, we not only went just to be there, but also because my dad participated in the BMW Berlin Marathon. And he finished!!! Of course - that was never the question actually. But he also finished in an amazing time of 3:40 hours. That is 9 minutes quicker than last time and generally an awesome time. 42.200 people ran in the race and he placed 9000-something. So he was quicker than 20.000 other people. Can you tell I am just a tiny bit proud of my dad?
Anyway, we not only watched my dad run, we also went shopping and - of course - ate out a lot. Today's outfit is from the second evening, when we had dinner at Marooush. It es an Egytian restaurant that we visit almost every time we are in Berlin. They have an amazing "Mezze" where you can try 16 different dishes. And let me tell you: Every single one tastes amazing! But back to my outfit. The shoes are new. Actually my mom bought them, but then she realised that they are a little bit too big for her. For me they're perfect and I wanted a pair of boots with cut outs anyway. I had been looking for a pair since last year and just could not find any that looked nice, fit well and were not too expernsive. Lucky me!!

Zucchini-Feta Salat mit Pinienkernen

26.09.2015
Schreibt ihr euch eine Liste wenn ihr einkaufen geht oder kauft ihr einfach kreuz und quer das ein, wozu ihr gerade Lust habt? Bei mir ist oft letztes der Fall. Und dann stehe ich mittags da und weiß gar nicht so genau was ich jetzt aus den Sachen kochen soll. Meistens werden es dann irgendwelche abenteuerlichen Kombinationen, die aber (zum Glück!) in 90 % der Fälle gut schmecken.

Vor einigen Tagen saß ich morgens am PC und habe mich durch meinen Blog Feed geklickt, als ich über ein Rezept für gebratenen Zucchinisalat gestolpert bin. Ich liebe die Kombination von Zucchini und Feta und dann auch noch Pinienkerne - perfekt! Kurz überlegt: Ja, ich habe alles zu Hause und die Lebensmittel waren auch für nichts anderes verplant. Super! Ich habe das Rezept allerdings ein wenig abgeändert. Ich lese mir Rezepte meistens durch um eine Idee davon zu bekommen wie es werden soll und beim Kochen mache ich es dann einfach so wie ich meine.

Zucchini Salat Feta Pinienkerne
Zucchini Salat Feta Pinienkerne

Rezept für Zucchini-Feta Salat mit Pinienkernen

Zutaten (für 1 Person):

1 große Zucchini (ca. 400g)
100g Feta
15g Pinienkerne
ca. 2 EL natives Olivenöl
getrocknete Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung:


1. Die Zucchini so dünn wie möglich in Scheiben schneiden.
2. Eine große Pfanne auf dem Herd erhitzen (ohne Öl!) und sobald die Pfanne richtig heiß ist, die Zucchini hineinlegen.
3. Während die Zucchini in der Pfanne schmort, 2 EL Öl auf einen Teller geben und das Öl mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen.
4. Sobald die Zucchinischeiben dunkelbraune Stellen bekommen haben diese umdrehen und noch mal schmoren lassen, bis sich wieder dunkle Stellen bilden.
5. Aus der Pfanne herausnehmen und auf den Teller mit dem Öl legen. Die Zucchinischeiben mit dem Öl gut vermischen. Wer etwas Zeit hat lässt die marinierten Zucchini nun 1 Stunde ruhen.
6. Den Feta in Würfel schneiden.
7. Die Pinienkerne in die noch heiße Pfanne geben und anrösten. Ich bleibe immer bei den Pinienkernen stehen und sobald sie anfangen zu duften, nehme ich die Pfanne vom Herd, halte die Pfanne in der Luft und schwenke die Pinienkerne durch. So verbrennen sie nicht und werden schön gleichmäßig geröstet.
8. Wenn die Pinienkerne die gewünschte Farbe haben kann alles vermischt werden. Wer mag, kann jetzt noch etwas Öl, Salz oder Pfeffer hinzufügen. Aber Vorsicht: der Feta ist schon sehr salzig.

Der Salat hat etwas Anti-Pasti-artiges und deswegen hat er mir auch richtig gut geschmeckt. Den Salat werde ich in Zukunft auf jeden Fall öfter machen. Die Zucchini lassen sich auch gut einen Tag vorher vorbereiten. Ich würde euch übrigens empfehlen keinen Light Feta zu benutzen. Normaler Feta schmeckt viel besser, durch das enthaltene Fett wird man schneller satt und man fühlt sich nach dem Essen zufriedener. Was ich damit meine? Kennt ihr das, wenn ihr gegessen habt, euch aber denkt "Hm.. und das war es jetzt?". Genau das meine ich. Daher: Finger weg von Light Produkten!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
 
Designed with ♥ by Nudge Media Design